Warum wir unsere Facebook-Seite ausgeschaltet haben

Logbuch - Es ist weder Samstag noch Sonntag sondern irgendwas dazwischen und auch schon viel zu spät. Einzahlige Ziffern auf Uhren, insbesondere dann, wenn die einzählige Stundenziffer auch eine eins ist, sind ein häufiger Zeuge von Revolution.

 

Schon eine ganze Weile hatten wir nicht mehr das Gefühl, dass unsere Facebook-Seite das wiedergibt, was wir sind und was wir lieben. Sie schien uns dauerhaft unfertig. Ohne die Ursache dieses Gefühls wirklich verstanden zu haben, deaktivierten wir die Seite schließlich und redeten uns ein, das Facebook eben kein geeignetes Format für Hochzeitsfotografie ist. Seitdem war die Seite für uns Schroedingers Klotz am Bein - nicht richtig weg, nicht wirklich da und auch nicht wirklich wir. 

 

In der Zeit danach - vielleicht auch besonders angestachelt von dem Gefühl, "fertig" sein zu müssen, haben wir uns hinterfragt. Ein wichtiges Thema für uns war hier die Authentizität. Wir wollten uns eine unsere Marke so aufbauen, wie wir sind.

 

Das klingt ganz einfach, ist es aber nicht.
Wenn wir eine Marke möchten, die uns widerspiegelt, dann sollte sie mit uns mitwachsen können, ohne sich jedes Mal komplett neu erfinden zu müssen. Eigentlich haben sich immer nur Feinheiten verändert, aber als wir heute unsere alte, inaktive Facebook-Seite gesehen haben, waren wir kurz sprachlos.

 

Ganz scheint es so, als waren wir die, die unfertig waren. Und auf unsere Reise konnten wir Social Media nicht mitnehmen. Hoffentlich werden wir niemals ganz "fertig", aber nun sind wir bereit für Facebook. Die Seite ist nun von sämtlichen Altlasten bereinigt und startet wieder ganz von vorne. Viva la revolución.

 

Eva & Filip 

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